Lieferantenpartner

Pflege mit Haltung: Fairer Genuss dank GEPA

GEPA neuer Partnerlieferant der PEG

Eine Tasse Cappuchino, neben dieser steht eine Kaffeeverpackung von GEPO.

Gerechtigkeit und Partnerschaft im Welthandel: Dafür steht die GEPA mit ihrem Namen. Letztes Jahr hat sie ihr 50-jähriges Jubiläum gefeiert. Seit ihrer Gründung am 14.05.1975 ist Fairer Handel ihr einziger Unternehmenszweck. Die Marke spiegelt, was der Gesellschaftsauftrag vorgibt: faire Handelsbeziehungen ausbauen – vor allem mit benachteiligten Produzentengruppen im Globalen Süden; durch Bildungs- und Öffentlichkeitsarbeit Verbraucher*innen sensibilisieren; durch politische Lobbyarbeit zu besseren Welthandelsbeziehungen beitragen. „Fair“, „nachhaltig“ war die GEPA, lange bevor die Begriffe „salonfähig“ waren.

Nachhaltigkeit beginnt beim Einkauf: GEPA macht den Unterschied im Care-Bereich

Pflege ist mehr als medizinische Versorgung. Sie bedeutet Fürsorge in allen Facetten – auch beim Catering. Wer über den Tellerrand hinaus denkt, entscheidet sich für faire Produkte und zeigt Haltung: für Menschen, für die Umwelt, für globale Gerechtigkeit. Deshalb legt auch die PEG großen Wert auf nachhaltige Beschaffung. Beispiele sind Kaffee und Schokoriegel, die PEG-Mitglieder wie Altenzentren, Kliniken, Jugendhospize oder Schwesternheime von Fair Trade-Pionierin GEPA beziehen können.

Von Budget bis Premium: Kaffee für jeden Bedarf

1992 erweiterte die GEPA ihren Vertrieb um den Außer-Haus-Service, der dazu beiträgt, Fairen Handel bekannter zu machen. Die GEPA bietet hier eine breite Auswahl an Kaffees für jeden Bedarf, vom Einsteigerprodukt für den preisbewussten Care-Markt über bio-faire Instant-Alternativen für die schnelle Mengenversorgung bis zu Gastronomie-Spezialitäten für den gehobenen Anspruch: von 100 Prozent Arabica bis zu ausgewogenen Arabica-Robusta-Mischungen, bio und fair, umweltfreundlich und aluminiumfrei verpackt.

Von Bio-Bohnen bis Solartunnel: Zukunft sichern bei MEACCE (Uganda)

Die Bio-Arabica-Bohnen für diese Spezialitäten bezieht die GEPA unter anderem vom ugandischen Kaffee-Dachverband MEACCE. Frauen sortieren die Bohnen von Hand, denn MEACCE stellt hohe Anforderungen an die Qualität. Inzwischen sind 100 Prozent des Kaffees bio-zertifiziert. Aus dem GEPA-eigenen Handelspartnerfonds finanzierte MEACCE einen eigenen Solartrocknungstunnel. Als Anpassungsmaßnahme an die Klimakrise hat der Verband neben Kaffeesträuchern auch Schattenbäume und Gräser angepflanzt. Das verhindert die Erosion an den Hängen von Mount Elgon. So können die Bäuer*innen ihre Lebensgrundlage trotz zunehmender Regenfälle und Erdrutsche besser erhalten. 

Ungerechtigkeit den Riegel vorschieben

Für den Snack zwischendurch bietet die GEPA PEG Bio-Schokoriegel in zwölf Sorten, massiv oder gefüllt. Im Frühjahr 2026 kommen Nuss-Riegel hinzu. Die Vollmilch-Varianten enthalten neben Kakao und Zucker auch Milchpulver aus Fairem Handel. Alternativ gibt es Riegel in Zartbitter oder weißer Schokolade. Alle Folien bestehen aus nachwachsenden Rohstoffen und die Folie ist heimkompostierbar. Die Bio-Kakaobohnen kauft die GEPA vor allem von ihren langjährigen Partnerkooperativen CECAQ-11 (São Tomé) und COOPROAGRO (Dominikanische Republik).

 

Die Mitglieder von COOPROAGRO erhalten eine umfassende Beratung in Qualitätssicherung. Das Beraterteam der Kooperative organisiert Workshops, Exkursionen und Schulungen für die Bäuer*innen. Agroforstwirtschaft steht im Mittelpunkt. 


Kakaobäuerin Marisol Villar Batista: 
 

„Wir bauen hier neben Kakao auch Bananen, Orangen, Mais zu verschiedenen Jahreszeiten an. Die Pflanzen spenden Schatten und in Bezug auf den Klimawandel sind die verschiedenen Pflanzen gut für Umwelt und Boden.“  


Alda Duarte, Kakaobäuerin bei CECAQ-11 (São Tomé):
 

„CECAQ-11 hat mir geholfen, mein Leben zu verbessern und meine Kinder zu versorgen. So konnte ich sie zur Schule schicken. Das ist ein Schritt vorwärts.“

Eine Kakaobäuerin zeigt eine aufgeschnittene Kakaofrucht.

„Taste a fair world“ – damit alle profitieren

Passend zum Jubiläumsjahr 2025 hat die GEPA mit ihrem Claim „Taste a fair world!“ eine Markenkampagne lanciert, um Verbraucher*innen, Unternehmen und Politik zu mehr Engagement für Handels- und Klimagerechtigkeit zu motivieren. Bereits 1977 verpflichtete sie sich mit eigenen Kriterien zur sozialen und umweltverträglichen Produktion.

 

Auch heute setzt sich die GEPA für eine Welt ein, in der die Ressourcen fair verteilt und schonend genutzt werden. Handelsgerechtigkeit ist für sie die Basis für Klimagerechtigkeit. Aus Sicht der GEPA sind Nachhaltigkeit und soziale Verantwortung auch und gerade im Care-Bereich Differenzierungsmerkmale im Wettbewerb. 

 

Für ihre Verdienste erhielt die GEPA zahlreiche Preise, u.a. 2020 den CSR-Preis Bundesregierung, Kategorie Lieferkettenmanagement, 2023 den German SDG-Award, Kategorie Unternehmen. Aktuell ist die GEPA „Sieger des Deutschen Nachhaltigkeitspreises für Unternehmen 2026“ in der Branche „Kaffee, Tee und Gewürze“. Eine unabhängige Jury mit Expert*innen aus Wirtschaft, Forschung und Zivilgesellschaft kürte die GEPA zum „renommierten Fair-Trade-Pionier“. www.gepa.de

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Udo Sohn
eProcurement/IT-Support PEG-BOS
Strategischer Einkauf